Die Meridiane in der traditionellen chinesischen Medizin

Die Meridiane
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Die Die Meridiane spielen in der traditionellen chinesischen Medizin eine zentrale Rolle. Bei der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) handelt es sich um eine ganzheitliche Heilkunde. Sie ist eine gute Ergänzung zur schulmedizinischen Medizin und kann zum Beispiel bei Diäten, Raucherentwöhnungen oder zur Gesundheitsprävention flankierend eingesetzt werden. Besonders beliebt sind Shiatsu Massagen und Akkupunktur, die auf der Lehre der Meridiane aus der TCM basieren.

Was sind Meridiane in der TCM?

Der Begriff Meridiane stammt aus dem Bereich der Nautik. In der TCM sind damit Leitbahnen gemeint, die durch den ganzen Körper führen. In diesen Leitbahnen, die auch aus Qi bezeichnet werden, fließt die Lebensenergie. An den Meridianen befinden sich auch die Akupunkturpunkte. Wenn sie stimuliert werden, kann das Qi positiv beeinflusst werden.

Meridiane werden seit über 2000 Jahren in die chinesische Medizin mit eingebunden. Viele Menschen gehen davon aus, dass die Meridiane sich im kompletten Körper befinden. Auf diesen Meridianen befinden sich die Akupunkturpunkte, über die der Fluss der Lebensenergie zu beeinflussen.

Welche Funktionen haben Meridiane?

Bei der TCM werden die unterschiedlichsten Funktionen der Meridiane genutzt. Das Qi versorgt alle Sinnesorgane, Organe und Gewebe mit der benötigten Energie. Zusätzlich werden sie durch die Energie erwärmt und ernährt.

Die Meridiane bieten eine Verbindung der unterschiedlichsten Organe. Zusätzlich schaffen die Meridiane eine Verbindung von rechts bis links, oben und unten oder von innen und außen. Laut der TCM wirken sich krankheitsauslösende Faktoren negativ auf die Meridiane aus. Zu den wichtigsten Krankheitsursachen gehören Trockenheit, Feuer, Hitze, Feuchtigkeit, Wind und Kälte. Sollte es zu Problemen bei einem Organ kommen, zeigt sich das durch Störungen des Qi-Flusses.

Durch die Meridiane sollen die Störfaktoren aufgenommen werden, um ein noch tieferes Eindringen in den Körper zu vermeiden. Die Faktoren sollen auf eine natürliche Art und Weise ausgeschieden werden. Zusätzlich ist es in der chinesischen Medizin möglich, die unterschiedlichen Zeichen und Symptome aufzuspüren. Mithilfe der TCM können die Meridiane dafür genutzt werden, um den Energiefluss wieder zu harmonisieren. Dadurch wird ein ungestörter Durchfluss der Energie ermöglicht.

Welche Meridiane gibt es genau?

Jedes der Hauptmeridiane hat seine bestimmte Fließrichtung durch den Körper. Die Yin-Meridiane laufen von den Zehen zum Stamm und wiederum vom Stamm zu den Fingern.

Die Yang-Meridiane haben ihren Lauf von den Fingern hin zum Gesicht und vom Gesicht wieder zu den Zehen hin.
Nach der Lehre der TCM ergeben die Meridiane so einen Kreislauf. Jeder Meridian hat außerdem zu einer bestimmten Uhrzeit für zwei Stunden sein eigenes Maximum an Qi erreicht. Die TCM nimmt nach der Akupunktur-Theorie an, dass eine entsprechende Krankheit auch schädliche Auswirkungen auf die Emotionen haben kann. Je nachdem, welches Qi dabei gestört wird.

Wie bereits erwähnt, gibt es die 12 Hauptmeridiane. Diese sind wie folgt aufgeteilt:

  • Die Lunge (Tai Yin Yin) : hat das Element Metall. Die dazugehörige Emotion ist die Trauer. Die Nase ist das entsprechende Sinnesorgan und das Gewebe dazu ist die Haut.
  • Der Dickdarm (Yang Ming Yáng): hat das Element Metall und die Emotion Trauer. Das Sinnesorgan hier ist die Nase und das dazugehörige Gewebe die Haut.
  • Der Magen (Yang Ming Yáng): gehört zum Element der Erde . Die Emotion dazu ist die Sorge und das Organ die Lippen. Das Bindegewebe ist das dazugehörige Gewebe.
  • Die Milz (Tai Yin Yin): gehört zum Element der Erde und zur Emotion der Sorge. Das Sinnesorgan sind die Lippen und das betreffende Gewebe ist das Bindegewebe.
  • Das Herz (Shao Yin Yin) hat das Element Feuer inne und gehört zu der Emotion der Freude. Das entsprechende Sinnesorgan dazu ist die Zunge und das Gewebe ist das Blut.
  • Der Dünndarm (Tai Yang Yáng) hat das Element Feuer und die Emotion der Freude. Auch hier ist das dazugehörige Sinnesorgan die Zunge und das Gewebe ist auch hier das Blut.
  • Die Blase (Tai Yang Yáng) gehört zum Element des Wassers. Die Emotion dazu ist die Angst und das dazugehörige Organ ist das Ohr. Das Gewebe dazu sind die Knochen.
  •  Die Niere (Shao Yin Yin) gehört zum Element Wasser. Das Gefühl dazu ist die Angst und das dazugehörige Sinnesorgan ist das Ohr. Die Knochen sind das dazugehörige Gewebe.
  • Das Perikard (Jue Yin Yin) gehört zum Element Feuer. Die Emotion dazu ist die Freude und das Sinnesorgan die Zunge. Das Gewebe dazu ist das Blut.
  • Der dreifache Erwärmer (Shao Yang Yáng). Der Dreifach-Erwärmer-Meridian bestimmt die Atmung, die Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit. Außerdem reguliert dieser die Körpertemperatur.
  • Er gehört zu dem Element Feuer. Die Emotion hierzu ist die Freude, die Zunge ist das Sinnesorgan. Das Gewebe ist das Blut. Der dreifach Erwärmer hat drei Teile.
    • Die Obere Brennkammer ist die Brust,
    • die mittlere Brennkammer ist der Bauch
    • und die untere Brennkammer ist das Becken.
  •  Die Gallenblase (Shao Yang Yáng) gehört zum Element Holz. Die Emotion ist die Wut, das Auge ist das Sinnesorgan. Das dazugehörige Gewebe sind die Muskeln.
  • Die Leber (Jue Yin Yin) gehört ebenfalls zum Element Holz. Die Emotion ist auch hier die Wut und das Sinnesorgan ist das Auge. Auch hier ist das Gewebe der Muskel.

Was sind die Vorteile bei der Nutzung der Meridiane im Shiatsu?

Shiatsu können die energetische Balance des menschlichen Organismus fördern. Hierbei spielt es keine Rolle, welche Ursache die Blockade im Körper hat.

Eine Störung bedeutet immer, dass der Körper mit einem Problem zu kämpfen hat. Shiatsu oder andere Methoden der TCM können auch zur Prophylaxe von Krankheiten und Beschwerden eingesetzt werden. Sie lassen die Energien fließen und setzen die Selbstheilungskräfte in Kraft. Der Erhalt der Gesundheit kann optimal unterstützt werden.

Im Zentrum einer Shiatsu Sitzung steht auch eine liebevolle und ehrliche Begegnung von zwei Menschen. Es ist wichtig, dass ein großes Vertrauen zwischen einem Gebendem und Empfangendem besteht. Ziel einer Shiatsu Sitzung ist, dass beide Parteien ganz ohne Zwang aufeinander eingehen. Sie müssen sich in einem entspannten Zustand befinden und somit intuitiv miteinander kommunizieren können.

Meridiane in der Akkupunktur

Im menschlichen Körper gibt es insgesamt zwölf Hauptmeridiane. Sie werden Jing Mai genannt und leiten sich von den Organsystemen sowie Funktionskreisen ab. Eine Hauptmeridiane ist knapp unter der Haut zu finden. Das hat den Vorteil, dass sie bei den unterschiedlichsten Behandlungen der chinesischen Medizin schnell gefunden werden. Auf den Konzeptionsgefäßen (Ren Mai) und Lenkergefäßen (Du Mai) befinden sich die Akupunkturpunkte.

Insgesamt werden die Hauptmeridiane durch die zwölf Sondermeridiane, sechs außerordentlichen Gefäßen und fünfzehn Verbindungskanäle verbunden. Die außergewöhnlichen Gefäße (Qi jing Mai) können nicht direkt von außen stimuliert werden. Indirekt steuert ein Akupunkteur den Qi-Durchfluss nur indirekt über die Meridiane.

Fazit: Die Lehre der Meridiane

Die Meridiane ist eine wichtige Verbindung zwischen dem Körper, der Psyche und den Organen. Sie stellen laut dem asiatischen Naturheilverständnis ein sehr komplexes Leitungssystem dar, welches als Regulator des gesamten Organismus fungiert. Jedes Organ hat sein eigenes Meridian. Es muss eine bestimmte Aufgabe erfüllen. Sie stehen im ständigen Kontakt mit allen anderen Meridianen.

Ziel von Akupunkturen und Massagen ist ein perfektes Zusammenspiel, um einen ruhigen und gleichmäßigen Fluss der Energie zu gewährleisten.

Alle 12 Meridianen sind paarweise zugeordnet und befinden sich symmetrisch auf beiden Körperseiten. Jeweils zwei Energieleitbahnen verlaufen durch den hinteren und vorderen Rumpf. Sie enden im Kopf und durchziehen den kompletten Körper. Sie ähneln einer kleinen Flusslandschaft. Sollte es in einem der vielen Flüsse zu einem Stau kommen, äußert es sich durch die unterschiedlichsten Beschwerden.

 

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